Darknet Mythos: Internet für Hacker und Kriminelle?!

Das Internet für Drogenhandel, Kinderporno und Geisteskranke… Das benutzen nur Kriminelle… Wenn man die falsche Seite besucht, wird man es für immer bereuen… Menschenhandel online… Über das Darknet werden die wildesten Geschichten verbreitet. Und der Mythos faszinierend viele Menschen jeden Tag aufs Neue. Aber ist es wirklich das Internet für Hacker, Betrüger und Drogenkonsumenten? Was ist an den Geschichten dran? Wir haben die häufigsten Behauptungen über diesen nicht allgemein zugänglichen Teil des Internets näher für dich betrachtet. Im folgenden Beitrag verraten wir dir, was an dem Mythos Darknet dran ist.

Damit ist dann auch unsere Sommerpause vorbei! Wir sind wieder da und werden in den nächsten Wochen, wie gewohnt, neue Beiträge für dich veröffentlichen. In diesem Sinne viel Spaß beim Lesen!

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Darknet? Was ist das überhaupt?

In den letzten drei, vier Jahren ist der Begriff deutlich populärer als jemals zuvor. Aber viele Menschen können dir nicht erklären, was eigentlich damit gemeint ist. Daher ein kurzer Überblick vorweg! Zunächst unterscheiden wir das sogenannte Clearnet und das Deep Web. Das Clearnet ist dir bestens bekannt. Du benutzt es gerade! Genau jetzt, während du diesen Eintrag liest. Es handelt sich dabei um den frei zugänglichen Teil des Internets. Außerdem können Internetseiten im Clearnet oder auch Surface Web von gängigen Suchmaschinen indexiert werden.

Überblick Surface Web, Deep Web und Darknet.
Surface Web, Deep Web und Darknet Schaubild

Infos zu anonymen Suchmaschinen findest du hier! (KLICK)

Daneben existiert das Deep Web. Und das ist kein Geheimnis. Das Deep Web ist letztlich nicht anderes als die Summe sämtlicher privaten und nicht frei zugänglichen Netzwerke. Sie dienen im Regelfall dem Austausch von Informationen. So besteht ein Großteil des Deep Web aus Fachdatenbanken. Auch Unternehmensnetzwerke, wie zum Beispiel Intranet-Lösungen, gehören dazu. Hier führt der Darknet Mythos also in die Irre. Mit Hackern, kriminellen Banden und ähnlichem hat das erst einmal nichts zu tun.

Der Begriff Darknet bezeichnet einen besonderen Teil des Deep Web. In der Regel fasst der Begriff P2P-Netzwerke, die Techniken für die Anonymisierung der Internetverbindung nutzen, zusammen. Zu den bekanntesten Netzwerken dieser Art gehört TOR. Allerdings nicht ausschließlich. Auch I2P und Freenet gehören dazu. Das TOR-Netzwerk ist jedoch am bekanntesten und regelmäßig in den Medien als „das“ Darknet präsent. Dafür gibt es gleich mehrere Gründe.

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Mit TOR ist der Mythos erst so richtig entstanden!

Mit Erscheinen des Tor-Browsers ist das Darknet massentauglich geworden. Wenn du eine komplizierte Einrichtung und Benutzerführung erwartest, wirst du garantiert überrascht sein! Es reichen bereits ein Download und wenige Klicks, um die erforderliche Software zu installieren. Und so kannst bereits in weniger als fünf Minuten den Darknet Mythos selbst überprüfen. Installationspakete gibt es heute immerhin für alle gängigen Betriebssysteme. Und selbst für Smartphones. Der Start in den digitalen Untergrund ist also ungemein einfach.

Das allein reichte allerdings nicht aus. Für deutlich steigende Benutzerzahlen sorgte am Ende ein Schwarzmarkt für Drogen: die sogenannte „Silk Road“. Dort konnte man mithilfe von Bitcoins Drogen jeder Art kaufen und sich direkt nach Hause schicken lassen. Die Gefahr, von Strafverfolgungsbehörden dabei erwischt zu werden, war in der Regel gering. So dauerte es dann auch nicht lange, bis erste Fernsehberichte die Erfolgsgeschichte weiter anfeuerten. Illegales zu tun ohne Gefahr zu laufen, dabei erwischt zu werden, wirkt nach wie vor eine ungeheure Anziehungskraft auf viele aus.

Screenshot des Torbrowser - mit wenigen Klicks ins Darknet!
Wenige Klicks und der TorBrowser ist installiert!

Mit der Inhaftierung des Markplatzbetreibers Ross Ulbricht hat er Mythos allerdings kein Ende gefunden. Ständig entstehen neue Handelsplätze. Im Angebot findest du längst nicht mehr nur Drogen. Waffen, gehackte Accounts, Falschgeld und vieles mehr wird weltweit angeboten. Dabei war der Handel mit illegalen Waren gar nicht das Ziel des Tor Projects. Es zeichnet sich für die Entwicklung und Verbesserung der Software und der Anonymisierungstechnologie verantwortlich. Vor allem verfolgt es damit ganz andere Absichten – fernab des Darknet Mythos.

Warum gibt es das Tor-Netzwerk?

Schutz der Privatsphäre und der Meinungsfreiheit. Sichere Kommunikation für Menschen, die sich frei äußern wollen. Und Schutz für totalitären Staaten und Regimen. Das sind die eigentlichen Ziele, die von den ersten Entwicklern verfolgt wurden. Journalisten, Whistleblower und sonstige Informanten sind bis heute die Hauptzielgruppe. Allgemein war das Tor-Netzwerk dafür gedacht, dass sich Menschen miteinander austauschen, ohne dass sie Angst vor Verfolgung und Bestrafung haben müssen. Ein prominentes Beispiel ist dir sicher bekannt! Edward Snowden nutzte ebenfalls den Tor-Browser um seine Informationen mit der Welt zu teilen. Er führte und damit zudem noch einmal vor Augen, wie wichtig der Schutz vor Überwachung für unser tägliches Leben sein kann.

Allerdings lässt sich die Software nicht auf eine einzige Nutzung einschränken. Wo Licht ist, ist eben auch Schatten. Und das führt uns zurück zu dem Darknet Mythos.

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Stimmt der Darknet Mythos? Kann man im Tor-Netzwerk wirklich alles kaufen und die schrecklichsten Dinge sehen?

Das Versprechen weitreichender Anonymität im Internet hat den Tor-Browser natürlich genauso für viele andere Gruppen interessant gemacht. Dazu gehören unter anderem auch kriminelle Akteure, Perverse und andere Individuen, mit denen man im richtigen Leben sicher nichts zu tun haben möchte. Wenn du dich auf eine Erkundungsreise in das Darknet traust, wirst du schnell auf sogenannte Hidden Services, das sind Webseiten speziell für das Tor-Netzwerk, stoßen, die äußerst verstörend sein können. Dabei tun sich wahre menschliche Abgründe auf. Angefangen bei Hehlerware, die zum Verkauf angeboten wird, bis hin zu Auftragsmorden, Tierquälerei, Kinderpornographie und verstümmelten Frauen, die als Sexsklaven zur Verfügung gestellt werden.

Es gibt kaum etwas, das in dieser dunklen Ecke des Internets nicht zu finden wäre. Ob alle diese Seiten allerdings authentisch sind, kann niemand mit Gewissheit sagen. Denn die versprochene Anonymität sorgt gleichzeitig dafür, dass sich hier genauso viele Verrückte, Angeber und Betrüger tummeln. Eventuell sorgt gerade dieser Umstand dafür, dass vom Darknet auf viele Menschen solch eine Anziehungskraft ausgeht. Das trügerische Gefühl von Sicherheit offenbart mitunter das Schlimmste im Menschen.

Ist das Tor-Netzwerk anonym?

Deswegen drängt sich schnell die Frage auf, ob man mit dem TorBrowser anonym surfen kann. Und wie sicher die Anonymisierung ist. Zunächst können wir dir dazu sagen, dass die Anonymität zu einem sehr hohen Grad über das Tor-Netzwerk gewährleistet ist. Eine 100-prozentige Sicherheit gibt es jedoch nicht. Im Darknet kommt es einerseits darauf an, wie du mit persönlichen Informationen umgehst. Andererseits gibt es Schwachstellen in der Technik.

Die Grafik zeigt den prozentualen Anteil verschiedener Inhalte am Darknet.
Darknet Mythos: die meisten Inhalte sind legal.

Wenn du über TOR eine Internetseite aufrufst, wird deine Anfrage über mehrere Rechner im Netzwerk geleitet und der Datenstrom in mehreren Schichten verschlüsselt. Trotzdem gibt es einen Punkt, über den du deine Anfrage in das Netzwerk sendest. Diesen nennt man „Entry-Node“. Außerdem steht am Ende der Verbindungskette eine „Exit-Node“. An beiden Punkten werden die Daten nicht mehr verschlüsselt. Sie sind grundsätzlich abfang- und eventuell ausspähbar. Daher versuchen TOR-Aktivisten stetig, solche unsicheren Ein- und Austrittspunkte zu sperren.

Ein weiteres Problem ist dein Internetanbieter. Auch, wenn dein ISP am Ende nicht sieht, welche Seiten du um Darknet besuchst. Dass du das TOR-Netzwerk benutzt, kann dein Anbieter erkennen und aufzeichnen. Theoretisch lassen sich so Aktivitätsprotokolle erstellen und schließlich auswerten. Obwohl die Behörden in Deutschland aktuell nicht nach Tor-Nutzern fahnden, könnte das schon bald der Fall sein. Dagegen kannst du dich aber schützen, indem du zunächst eine VPN-Verbindung über einen seriösen Anbieter aufbaust und mit dieser deine Abstecher in das Tor-Netzwerk verschleierst. Daneben werden jedoch immer wieder Gerüchte laut, dass auch staatliche Behörden das Netzwerk infiltriert haben und überwachen.

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Darknet Mythos: haben CIA und NSA das Tor-Netzwerk unter Kontrolle?

Immer häufiger ist zu lesen, dass US-amerikanische Geheimdienste längst einen Großteil des TOR-Netzwerkes unter ihrer Kontrolle haben. Aber auch russische Ermittler sollen ab und an in der Lage sein, Daten aus dem Netzwerk abzugreifen. Die Entstehung dieser Gerüchte ist dabei schnell erklärt. Sie basieren auf den folgenden Punkten:

  • Nachweislich haben die Erfinder die Verschlüsselungstechnik erfunden, um sichere Kommunikationsmöglichkeiten für US-Streitkräfte und Spione zu schaffen. Allerdings stellten sie dann fest, dass andere die Informanten an der Nutzung des Tor-Netzwerks erkennen könnten. Deswegen steht es nun allen Interessierten zur Verfügung. Und je mehr Leute Tor nutzen, um so höher ist dessen Sicherheit.
  • Aber auch nach der Freigabe für die Allgemeinheit haben US-Behörden die Weiterentwicklung der Technik und der Software anteilig finanziert.
  • Du kannst auch heute noch auf der Internetseite des Tor Projects sehen, dass US-Behörden die Entwickler finanziell unterstützt haben.
  • Zudem konnten Ermittlungsbehörden in den letzten Jahren immer effektiver Kriminelle im Darknet identifizieren und festnehmen. Gerade das Abschalten der Schwarzmärkte erfolgt inzwischen stetig schneller und effektiver.
  • Das FBI betrieb sogar Marktplätze und Kinderpornoseiten wochenlang nach deren Übernahme weiter, um Verdächtige zu überführen.
  • Sogar einzelne Markplatzbetreiber behaupten inzwischen, dass ein Großteil der Darknetseiten unter der Kontrolle von Ermittlungsbehörden steht. Viele Markplätze seien nichts anderes als sogenannte Honeypots, um Drogenhändler, Hacker & Co. zu überwachen und so zu finden.

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Ob diese Gerüchte wahr sind, kann man jedoch nicht mit abschließender Sicherheit sagen. Ganz ausschließen kann man es andererseits aber auch nicht. So wandelt sich der Darknet Mythos schnell in eine Verschwörungstheorie.

Das solltest du nie vergessen, wenn du dich mit dem Darknet Mythos beschäftigst!

Wie du merkst, ist der verborgene Teil des Internets äußerst mysteriös. Echte Daten und Fakten sind zu vielen Behauptungen kaum zu finden. Dennoch kann man einige Punkte des Mythos bestätigen. Zum einen ist das Darknet vielfach mit Kriminalität verbunden. Der Drogenhandel floriert definitiv. Zusätzlich gibt es zahlreiche Angebote rund um Internetbetrug, Identitätsdiebstahl, Hacking und sogar im Bereich des Menschenhandels. Leider wurde gerade das Tor-Netzwerk ebenso durch Kinderpornographie bekannt. Und es gibt versteckte Foren, Channels und ähnliche Plattformen, auf denen sich Sadisten, Tierquäler genauso wie Verrückte und Interessierte tummeln, um sich über verstörende Themen und Interessen auszutauschen.

Trotzdem kann man diesen Teil des Internets nicht pauschal verurteilen. Immerhin erfüllt das Tor-Netzwerk genauso gute Zwecke. Whistleblower, politisch Verfolgte und Menschen, die staatliche Repressalien erwarten müssen, finden mithilfe von Tor eine Plattform, um sicherer Informationen weiterzugeben. Vollständige Sicherheit ist dabei jedoch nicht garantiert. Es gibt bereits bekannte Methoden, um die Sicherheitsmechanismen zu umgehen.

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Wenn du auf deine persönlichen Informationen nicht achtest, könnten schnell die falschen Menschen von diesen erfahren. Ob du auf dieser Basis das Darknet, insbesondere aber das Tor-Netzwerk, verurteilst, musst du am Ende also selbst entscheiden.

In jedem Fall lohnt es sich, eines zu berücksichtigen. Wenn du dem Darknet Mythos selbst auf die Spur kommen willst, nutze am besten ein VPN. Da jeder dem Netzwerk beitreten kann, kannst du dir leider nicht sicher sein, ob nicht irgendeine Person versucht, deine Anfragen beim Eintritt in oder Austritt aus dem Netzwerk abzufangen. Mit einem VPN kannst du dich davor schützen. Genauso wie vor einer möglichen Beobachtung durch deinen Internetanbieter. Eine Auswahl empfehlenswerter und anonymer VPN Anbieter findest du in unserem großen VPN Test!

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Anonym bezahlen mit Bitcoins: darauf musst du achten!

Im Internet anonym bezahlen? Dann sind Kryptowährungen oft die erste Wahl. Ganz besonders Bitcoins. Aber wie sicher und anonym ist das Bezahlen mit dem virtuellen Geld wirklich? Wir haben die wichtigsten Infos für dich zusammengestellt. Unter anderem verraten wir dir, wie sicher und anonym das Bezahlen mit Bitcoins wirklich ist. Und worauf du unbedingt achten solltest!

Mit Bitcoins anonym bezahlen? Das musst du über die Kryptowährung wissen!

Bitcoin (BTC) ist als Kryptowährung wohl aktuell die bekannteste und am weitesten verbreitete. Inzwischen ist das Netzwerk bereits seit 10 Jahren online. Und noch immer „schürfen“ sogenannte Miner die Coins. Während sich um den Entwickler hinter Bitcoin viele Mythen ragen, kennt den Namen des oft so bezeichneten „Hackergelds“ inzwischen fast jeder.

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Allerdings hängt das nicht nur mit den Berg- und Talfahrten des Wechselkurses in den letzten Jahren zusammen. Bitcoins als Zahlungsmittel üben auf verschiedenste Arten eine Faszination aus. Der eine oder andere Enthusiast ist inzwischen Millionär, wenn nicht sogar Milliardär. Für andere Anhänger und Nutzer ist Bitcoin eine Glaubensfrage. Die Idee, zukünftig nicht mehr von Banken abhängig zu sein, wirkt erstrebenswert. Und mit Bitcoin wurden viele tolle Dinge vollbracht:

  • Ohne Beteiligung von Staaten, Banken oder Regierung könnte die Nutzergemeinde ein eigenes weltweites Zahlungssystem mit dezentraler Organisation aufbauen.
  • Lange Zeit könnte man von überall auf der Welt an jeden anderen Ort ungemein günstig Geld senden.
  • Außerdem ist die Blockchain inzwischen zu einem Enabler mutiert. Sie stellt also eine Basistechnologie dar, die noch für zahlreiche neue Entwicklungen sorgen könnte.

Andererseits kamen Bitcoins als Zahlungsmittel wegen illegalen Drogenhandels im sogenannten Darknet, Hackerangriffen, Betrugsfällen und Unternehmenspleiten immer wieder in Verruf. Das wird insbesondere dann kritisch, wenn der Glaube in dieses Internetgeld zurückgeht. Denn der Wert von Bitcoins basiert rein auf dem Vertrauen der Nutzer in das System.

Viele weitere Informationen und die grundlegende Funktionsweise findest du unter anderem in diesem Video:

Anonym bezahlen mit Bitcoins: der Mythos

Neben den schon oben angerissenen Vorteilen, lockte das Bitcoin-Netzwerk letztlich jedoch noch mit einem ganz anderen Vorteil. Das Bezahlen mit Bitcoins galt und gilt häufig auch heute noch als besonders anonym. Allerdings musst du an dieser Stelle genau auf die Formulierung schauen. Denn es gibt ein, zwei Mythen, die definitiv bei der Nutzung von Bitcoin nicht wahr sind:

  • Zahlungsvorgänge über das Bitcoin-Netzwerk sind zwar an sich anonym, da keine vorherige Verifikation erforderlich ist und auch keine zentrale Stelle die Nutzer überprüft oder kontrolliert.
  • Dennoch lassen sich Zahlungsbewegungen einer bestimmten Geldbörse, der Wallet, zuordnen und somit über die IP des Nutzers auch einem Internetanschluss.
  • Zudem sind alle Transaktionen öffentlich und jederzeit einsehbar. Somit lassen sich Zahlungsströme verfolgen und analysieren.

Trotzdem sollte dich das nicht sofort abschrecken. Denn der Aufwand, um jeden mithilfe der Blockchain und den Zahlungsbewegungen zurückzuverfolgen, ist relativ hoch. Auch die dafür bereits verfügbaren Hilfsmittel erleichtern den Vorgang nur bedingt. Davon ab, kannst du immerhin vergleichsweise anonym bezahlen und benötigst zusätzlichen Stellen, wie eben Banken oder Kreditkartengesellschaften, die deine Zahlungsvorgänge als unbeteiligt Dritte protokollieren.

Die Nutzung von Bitcoins kann also einerseits deine Privatsphäre erhöhen und empfindliche persönliche Informationen, wie zum Beispiel Bankverbindungen, schützen. Denn deine Bitcoin-Adresse muss nicht extra gespeichert und weiterverarbeitet werden.

Vorteile beim Bezahlen mit Bitcoins

Allein dieser Punkt, dass du deine Bank- oder Kreditkartendaten keinem Online-Shop mehr mitteilen und dort speichern lassen musst, spricht soweit stark für die Nutzung von Bitcoins. Immer mehr Online-Händler, aber auch Geschäfts im „echten Leben“, akzeptieren Bezahlungen mit dem Kryptogeld. Welche Vorteile gibt es also noch? Nun, insbesondere diese Punkte sollte man nicht unterschätzen:

  • Du benötigst für die Abwicklung deiner Zahlungsvorgänge keine Bank und keinen Zahlungsdienstleister. Du musst mit deinem Vertragspartner nur die sogenannten Wallet-Adressen austauschen, um Transaktionen vornehmen zu können. Deine Daten überlässt du so nur der mindestens erforderlichen Person und diese kann mit der Wallet allein nicht viel mehr als die Abwicklung der Zahlungsvorgänge anfangen.
  • Dadurch sind Bitcoin-Zahlungen außerdem tendenziell günstiger als traditionelle Zahlungsverfahren. Der Zahlende muss lediglich die tatsächlichen Kosten der Transaktion an die Miner zahlen. Zusätzliche Gebühren und Kosten fallen nicht an, da keine weitere dritte Stelle für ihre Vermittlungs- und Abwicklungsleistungen bezahlt werden muss. Die Transaktionskosten sind dabei abhängig vom Datenvolumen relativ fix – Aufschläge für Entfernung, Geldmenge, Umrechnungen etc. entfallen. Allerdings trifft das nur so lange zu, wie das Bitcoin-Netzwerk genügend Kapazitäten für die Verarbeitung der Transaktionen hat. Denn falls nicht, fangen die Transaktionskosten an zu steigen.
  • Davon unabhängig sind Bitcoin-Zahlungen aber auch sehr viel schneller als traditionelle Bezahlverfahren. Banktage und Öffnungszeiten sind nicht zu beachten. Im Schnitt liegen innerhalb von 15 bis 20 Minuten die erforderlichen Bestätigungen, damit die Transaktion als abgeschlossen gilt. Das kann im Einzelfall auch für eine schnellere Kaufabwicklung sorgen.

Gerade für Verkäufer ist das Akzeptieren von Bitcoin-Zahlungen also prinzipiell interessant. Insbesondere weil Käufer dabei auch keine Rückbuchung der Zahlung veranlassen können. Ist die Zahlung erst einmal bestätigt, hat der Verkäufer sie „unwiderruflich“ erhalten. Leider ist das in diesem Zusammenhang aber nur die halbe Wahrheit…

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Was du über das Bezahlen mit Bitcoins unbedingt wissen musst!

Des einen Freud ist des anderen Leid. Im Falle von Bitcoins kann aus verschiedenen Gründen zu einer passenden Redewendung werden. Bevor du dich entschließt, Bitcoins zu kaufen und für Zahlungen zu benutzen, solltest du die folgenden Punkte in jedem Fall kennen. Denn sie betreffen direkt deine Sicherheit bei der Transaktionsabwicklung. Andernfalls wirst du mit Bitcoin weder sich noch anonym bezahlen können. Ein, zwei dieser Punkte resultieren aus der allgemeinen Handhabung:

Top 3 Punkte zu Bitcoins:
  • Zahlungen oder besser Transaktionen sind unwiderruflich. Es gibt zwar das sogenannte MultiSig-Prinzip, um Treuhandkonten abbilden zu können. Aber hast du erst einmal jemandem eine Zahlung in Bitcoins gesendet, kannst du das Geld nicht zurückrufen. Mit der einen oder anderen Wallet ist dies aber zumindest bis zur ersten Transaktionsbestimmung möglich.
  • Andererseits haben die Wallets keine einfachen Nummern, sondern bestehen aus einer kryptischen Folge von Buchstaben und Ziffern. Solange du diese „Codes“ per Copy & Paste verwendest, ist die Gefahr gering. Tippst du allerdings eine Wallet per Hand ein, läufst du Gefahr das Geld an die falsche Person zu schicken. Während eine falsche Bankkontonummer dazu führt, dass dir dein Geld wieder gutgeschrieben wird, gibt es keine „ungültigen Wallets“. Ein Buchstabenddreher schickt dein Geld an den falschen Empfänger. Es lohnt sich also auf Copy & Paste oder QR-Codes zu setzen.
  • Außerdem werden deine Daten und die privaten Schlüssel zu deinem Geldbestand in einer Datei archiviert und fortlaufend gespeichert. Diese „Wallet-Datei“ ist ein sehr empfindlicher Datenbestand. Verlierst du die Datei oder die erforderlichen Schlüssel bzw. Seeds, verlierst du auch vollständig den Zugriff auf dein Geld. Genauso kann dir die Wallet-Datei von Hackern und Kriminellen gestohlen werden. Ein Passwortschutz und besondere Sicherungsvorkehrungen sind also Pflicht!

Es handelt sich dabei im eigentlichen Sinne nicht um Nachteile. Es sind aber grundlegende Kenntnisse, über die du verfügen musst, um auf der sicheren Seite zu sein. Da du deine Zahlung in der Regel nicht widerrufen kannst, solltest du bei zweifelhaften Angeboten nie in Vorlasse leisten. Achte auch bei Online-Shops auf Bewertungen und andere Indizien, dass es sich um einen seriösen Anbieter handelt. Und dass du deine Daten schützen musst, nun, darüber sprechen wir in diesem Blog immerhin ausschließlich 😉 Wirkliche Nachteile wollen wir dir aber ebenfalls nicht verheimlichen.

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Nachteile beim Bezahlen mit Bitcoins

Dass du weitgehend anonym bezahlen kannst und mit Bitcoin auf keine Bank angewiesen bist, ist natürlich wundervoll. Trotzdem hat auch diese Kryptowährung gewisse Nachteile. Zum Glück lassen sich diese mit ein wenig Umsichtigkeit gut ausgleichen bzw. vermeiden. Das gilt insbesondere für das Eintauschen von Fiat-Währungen, wie dem Euro, in Bitcoins:

  • Wenn du Bitcoin weniger aus Überzeugung, sondern zum Schutz deiner Privatsphäre und persönlicher Daten, vor allem aber nur sporadisch nutzen willst, solltest du keine Bitcoin-Reserven anlegen. Tausche stattdessen lieber nur soviel Geld in Bitcoins ein, wie du für die angedachten Transaktion benötigst. Durch das Kursrisiko, also den zum Teil stark schwankenden Bitcoinpreis, könntest du andernfalls schnell viel Geld verlieren. So kannst du zwar beim Shoppen nicht von Kursentwicklungen profitieren, aber du hast wenigstens nicht die Verlustgefahr.
  • Willst du Bitcoins auch spekulativ nutzen, glaubst du also an einen noch deutlich höheren Wechselkurs in der Zukunft, sind Bitcoin-Reserven natürlich wieder interessant. In diesem Fall solltest du die Private Keys, den Seed und andere Identifikationsdaten zu deiner Wallet aber noch einmal separat sichern und aufbewahren. Achte auch ansonsten auf die Sicherheit des Gerätes, mit dem du Bitcoins nutzen willst. Das extra Backup wird dich aber auch in wirklichen schlimmen Fällen schützen können.
  • Wenn du Bitcoins kaufen willst, nutze möglichst nur anerkannte, langjährige Marktplätze, bei denen sich die Nutzer verifizieren und ihre Identität nachweisen müssen. Achte vor allem darauf, dass du Einzahlungen für den Bitcoin-Kauf möglichst günstig, also meist per Bank- oder Sofortüberweisung, abwickeln kannst. So toll sich der Kauf von Bitcoins mit PayPal anhört – für die Händler ist es besonders risikoreich. Entsprechend hoch fallen dann auch die Gebühren aus. Melde dich im Zweifel bei bitcoin.de an. Das ist der einzige sichere, vollständig verifizierte, kontrollierte und regelmäßig geprüfte Bitcoin-Handelsplatz in Deutschland – damit kannst du nichts falsch machen.

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Anonym bezahlen mit Bitcoins: unser Fazit

Gleich vorweg: wir sind Fans von Bitcoin und nutzen die Kryptowährung sowohl zum Kaufen im Internet wie auch spekulativ. Und wir sollten dich nun in keiner Weise abschrecken. Grundsätzlich kannst du mit Bitcoin ja auch weitgehend anonym bezahlen. Insgesamt darf man das Thema aber auch nicht unterschätzen. Du solltest dich im Zweifelsfall immer informieren, wie zuverlässig dein Handelspartner tatsächlich ist. Und du solltest bei zweifelhaften Angeboten in keinem Fall per Vorkasse in Bitcoins bezahlen.

Zudem musst du deine Wallet so gut wie möglich vor Angriffen schützen. Warum ein VPN dafür vielleicht ganz sinnvoll ist, haben wir an anderer Stelle bereits erläutert. Gemeint ist vor allem der Schutz vor unberechtigten Zugriffen. Aber auch bei Bitcoins zeigt sich, dass ein regelmäßiges BackUp und eine Sicherheitskopie häufig sinnvoll ist. Wenn du darauf aber achtet, kannst du mit Bitcoins nicht nur nahezu anonym bezahlen, sondern auch sicher!